DIENSTLEISTUNGEN IN EUROPA MIT DER VERLÄSSLICHKEIT DES MÉTÉORAGE-NETZES, KONTROLLE UND AKTUALISIERUNG RUND UM DIE UHR, HUNDERTPROZENTIGE VERFÜGBARKEIT.
GROßE NETZLEISTUNGSSTÄRKE 2017: 98% DER BLITZEINSCHLÄGE WURDEN MIT EINER MEDIANEN GENAUIGKEIT VON 100 METERN GEORTET
 
Seit 1987 leitet, betreibt und nutzt Météorage ein Netz zur Blitzortung, das jetzt auch auf einen Großteil Westeuropas ausgeweitet wurde.

Diese Netz besteht aus mehr als 100 Sensoren, einem Rechner und einem Datenverarbeitungssystem, das die Datenbanken verwaltet und somit die Dienstleistungen für die Nutzer ermöglicht.


Evolution réseau de capteur de foudre

Wie ortet das Netz die Blitze ?

Das Netz arbeitet rund um die Uhr in Echtzeit. Mit anderen Worten prüft es laufend die von den Blitzen erzeugten Änderungen im elektromagnetischen Feld. Sobald die Sensoren die typische Funkentladung einer atmosphärischen Entladung ausfindig machen, werden die entsprechenden Messungen an die zwei unabhängigen und redundanten Rechner weitergeleitet. Diese beiden Rechner bestimmen dank einer Kombination aus Triangulations- und TDOA-Verfahren den Ort der Entladung genau.

Des Weiteren werden auch ergänzende Angaben berechnet, wie Datierung, Polarität und Spitzenintensität des Stroms sowie Entladungsart Wolke-Boden oder Wolke-zu-Wolke.

 

Welche Leistung erbringt das Ortungsnetz?

Dank der Vaisala-Technologie, die weltweit zu den besten gehört, werden Ergebnisse erzielt, die durch viele Studien und wissenschaftliche Artikel belegt sind.

2017 ging aus den für Westeuropa wissenschaftlich bestätigten Ergebnissen hervor, dass das Netz dazu in der Lage ist, 98% der Einschläge im Boden mit einer mittleren Genauigkeit von 100 Metern zu orten.